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Habe hier eine Ansammlung der Zeitungsartikel des Maeda Dojo, alle selbst für die Zeitung geschrieben, allerdings sind diese hier meine Versionen und nicht die, die die Zeitung daraus gemacht haben...

Nachwuchsturnier und Internationaler Nagai Cup 2006
- Bad Oeynhausen/Halle an der Saale

Genau eine Handvoll Kämpfer vom Maeda Dojo, Karateabteilung TG Werste, machten sich am vorletzten Samstag auf, um sich erneut mit anderen zu messen. Nico, Francinah, Anja, Ryan und Patrick fuhren morgens früh los, um abends, mit viel Erfahrung und einigen Platzierungen wieder zu kommen.

Die Wettkämpfe fingen um 10.00 Uhr in Halle an der Saale an.
Abfahrt war um 6.00 Uhr in der Früh. Die Teilnehmer waren alle sehr aufgeregt, was sich aber durch die Müdigkeit noch in Grenzen hielt.

Angekommen, umgezogen und aufgewärmt wurden dann alle ca. 200 Starter vom Bürgermeister der Stadt und 1. Vorsitzenden des Karateverbandes des S.K.I.D. begrüßt.

Alle Mitglieder der Karateabteilung TG Werste starteten in zwei Disziplinen: Kata (Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner) und Kumite (Kampf gegen einen anderen Starter).

Nico, mit seinen 10 Jahren der Jüngste im heutigen „Maeda-Team“, konnte sich gut in der großen Gruppe von 25 Kindern behaupten. Er holte sich im Bereich Kata den 4. Platz und im Kumite erreichte er das Achtelfinale.

Francinah, startete in der Gruppe Damen ab 15 Jahre.
Nachdem sie leider in der 2. Runde im Bereich Kata gegen die Titelverteidigern der letzten Jahre das Feld räumen musste, konnte sie sich im Kumite einen guten dritten Platz durch ihre Sauberkeit und gute Konterfähigkeit sichern.

Anja, die bei diesem Turnier das erste Mal im Freikampf antrat, war gleich ein Durchstarter. Sie ging ohne hinter sich zu sehen durch die Vorrunde und holte sich bei den Finalkämpfen den dritten Platz. Im Bereich Kata musste sie sich leider in der Vorrunde einer Gegnerin geschlagen geben.

Ryan kämpfte sich durch die erste Runde Kata, in dem er alle Punkte für sich gewinnen konnte. In der zweiten Runde musste er sich nach einem vorrangegangenen Unentschieden seinem Gegner geschlagen geben.
Im Kumite hatte er leider kein Glück und schied, nach Verlängerung, im ersten Kampf gegen seinen Gegner aus.

Als letzter Starter war Patrick bei dem Internationalen Nagai Cup gemeldet. Bei der Disziplin Kata schied er in der ersten Runde gegen einen Freund aus dem Nationalteam aus. Im Kumite allerdings konnte er durch gute Techniken die Vorrunden überstehen. Die letzte Hürde vor den Finalkämpfen schaffte er leider nicht mehr und schied somit kurz vor dem „Treppchen“ aus.

Die Trainer des Maeda-Karate-Dojos, zu denen Clyde und Ryan, sowie auch Patrick gehören, sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Für die nächsten Wettkämpfe werden sie ihren Mitgliedern wieder alles abverlangen um dieses sehr gute Leistungsniveau zu halten.
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Von links: Patrick, Nico, Anja, Francinah und Ryan


Werster Karateka in Bestform
- Münster-Wolbeck/ Bad Oeynhausen

Am 2. Samstag dieses Monats, den man vielleicht besser im Garten verbracht hätte, fuhren 17 Karateka des Maeda Dojo, der TG Werste auf einen Lehrgang nach Münster-Wolbeck.
12 der 17 sollten auf diesem Lehrgang zu ihrer nächsten Gürtelprüfung antreten und diese mit Bravour meistern.

Um 15 Uhr sollte am Samstag der Lehrgang in Wolbeck beginnen. Nach 2 Stunden Fahrtzeit und 5 vergessenen Karatepässen kamen die Karateka aus Bad Oeynhausen an und der Lehrgang begann. Nach dem Aufwärmen, begann der Bundestrainer Akio Nagai Shihan, 8. Dan mit dem Training. Geübt wurden zuerst Grundschultechniken, die je nach Gürtelgrad schwieriger wurden. Besonders auf Sauberkeit und Kraft der Techniken legte der Bundestrainer wert und speziell die kleinsten Karateka konnten sich wertvolle Tipps holen, um ihre Techniken zu verbessern. Aber auch die Anderen kamen nicht zu kurz, für die Mittel- und Oberstufe (Grün bis Schwarz) hatte der Shihan (Großmeister) noch einige Kumiteübungen (Partnerkampf) parat. Nach Kihon (Grundschule) und Kumite stand die letzte Säule des Shotokan Karate noch aus: die Kata (Form). Hierzu teilte Shihan Nagai alle Gürtelgruppen der Mittelstufe (bis Violet) einem Schwarzgurt zu, der ihnen ihre Prüfungskata näher brachte, er selbst beschäftigte sich mit den Violetgurten und ließ sie ihre Kata so oft wiederholen, bis sie auch in den Details stimmte. Nun war der erste Tag des Lehrgangs beendet, gerade für die kleinsten Bad Oeynhausener war dieser besonders aufregend, da es ihr erster Lehrgang beim Bundestrainer war, und die Tatsache, dass sie am Sonntag zu ihrer ersten Prüfung antreten sollen verringerte die Aufregung nicht.

Am Sonntag um 11 Uhr sollte das Training von neuem beginnen. Nach dem Aufwärmen, ein paar Techniken und nochmaligem Katatraining war die Zeit der Prüfungen gekommen. So aufgeregt alle 12 Prüflinge auch waren, so überraschten sie ihre Trainer und sich selbst wohl am meisten, als 7 Prüflinge mit einem „A“ für „sehr gute Leistungen“ und 5 mit einem „B“ für „gute Leistungen“ ihre Prüfung bestanden. Gerade die überwiegenden sehr guten Leistungen zeigen das hohe Leistungsniveau des Maeda Dojo auf das das Trainerteam sehr stolz ist. Folgende Mitglieder des Werster Dojos traten zur Prüfung an: 8. Kyu (Gelb-Gurt) Nils, Jendrik, Cyrus, Phillip; 7. Kyu (Orange-Gurt) Robin, Aileen, Ansgar; 6. Kyu (Grün-Gurt) Carsten, Gerhild, Marlena, Nico, Sofi.

Nach 2 Tagen hartem Training fuhren die Sportler glücklich, stolz und vor allem motiviert wieder nach Hause, denn dieser Lehrgang diente nicht nur, um die nächste Prüfung abzulegen. Durch die guten internationalen Beziehungen, die der Verein pflegt, werden einige der Sportler aus Werste werden am 21. Mai am „Sen no sen“ Cup in Belgien teilnehmen, um sich auch einmal international mit anderen Kampfsportlern zu messen. Speziell das Trainerteam der TG Werste Abteilung, bestehend aus Clyde und Ryan, sowie Patrick nutzen diesen Lehrgang als Vorbereitung auf ihre Danprüfungen, die für sie in diesem Sommer anliegen.
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Das Maeda Dojo mit Bundestrainer Nagai


Sen no Sen Cup Belgien
- Internationale Erfolge für das Maeda Dojo

Bad Oeynhausen/ Limbourg Am Sonntag den 21. Mai um 6 Uhr in der Frühe war für einige schon die Nacht vorbei. Insgesamt 12 Kampfsportler des Maeda Dojos, Karate Abteilung der TG Werste machten sich an diesem Morgen auf den Weg nach Limbourg in Belgien, um am internationalem Sen No Sen Cup teilzunehmen. Erst 20 Stunden später sollten sie sich wieder zuhause einfinden, aber dafür, um einige Erfahrungen und Platzierungen reicher.

Um 10 Uhr sollten die Wettkämpfe im belgischen Limbourg beginnen. Nach fast 4 Stunden Fahrtzeit kamen die Bad Oeynhausener in Limbourg an und schafften es knapp zum Anfang der Wettkämpfe. Es nahmen knapp 200 Karateka an diesem Turnier teil, darunter auch Teilnehmer aus Luxemburg, Deutschland und den Niederlanden. Da die bevorzugte Sprache Französisch war, kam es anfangs zu einigen Verständnisproblemen, jedoch stellte sich bald ein Mischmasch aus Englisch, Französisch, Deutsch und Japanisch ein, so das die wesentlichen Dinge verstanden werden konnten. Alle Mitglieder des Maeda Dojo traten in der Disziplin Kata (Form) an und Patrick, Ryan, Anahita, Philip und Anja zusätzlich in der Disziplin Kumite (Freikampf). Da in Belgien nur Kumite im Sinne von Freikampf ausgeübt wird, haben einige nicht, wie gewöhnt, an beiden Disziplinen teilgenommen, da sie sich dies noch nicht zutrauten, denn immerhin, wird in Deutschland erst ab dem violetten Gurt Freikampf gemacht.
Den Auftakt machte Nico, mit 10 Jahren der Jüngste im Team der Werster Kampfsportler. Trotz seiner guten Leistung musste er sich seinem Gegner in der Kata Vorrunde jedoch leider geschlagen geben.
Francinah Benazet konnte sich leider nicht gegen ihren Gegner in der ersten Runde durchsetzen und schied aus, denn trotz ihrer sehr sauberen Techniken fehlte es ihr an der nötigen Kraft, um die Kata lebendig genug vorzuführen und die Kampfrichter zu überzeugen.
Inga überstand die erste Vorrunde, da ihr Gegner seine Kata vergaß, musste sich jedoch in der zweiten Runde deutlich geschlagen geben. Aus beruflichen Gründen, kann sie nur selten zum Training erscheinen, und so fehlte ihr, im wahrsten Sinne des Wortes wohl die „Übung“.
Ähnlich erging es Philip, auch er kann mittlerweile auch aus beruflichen Gründen seltener dem Training beiwohnen und musste sich mangels Routine gleich zu Anfang geschlagen geben. Beim Freikampf konnte er allerdings einen sauberen Kampf hinlegen, er verlor zwar, aber einfach machte er es seinem Gegner nicht.
Anja, die in derselben Kata Gruppe war, wie die Francinah, Inga und Philip, überstand die Vorrunden, da sie sich von mal zu mal steigerte und zog ins Kata Finale ein. Dort belegte sie einen guten vierten Platz. Beim Freikampf übertraf sie wohl die Erwartungen, die ihre Trainer hatten und ihre eigenen erst recht, denn obwohl sie gleich 3-mal hintereinander antreten musste, mit ein wenig „Gnadenpause“ der Kampfrichter dazwischen, erkämpfte sie sich den ersten Platz in ihrer Gruppe.
Anahita hatte auch weniger Glück, sie hatte sowohl in ihrer Kata, als auch in ihrer Freikampf Gruppe viele Mitglieder des belgischen Nationalkaders, auf die sie jeweils in der ersten Runde traf und sich leider geschlagen geben musste.
Ryan konnte sich leider ebenfalls nicht gegen seinen Gegner in der Kata Vorrunde durchsetzen, denn obwohl die Kata sauber und kraftvoll war, entschieden sich die Kampfrichter für seinen Kontrahenten. Auch im Kumite zeigte er eine solide Leistung, obwohl er auch dort nicht gewinnen konnte, machte er einen guten Eindruck auf die Kampfrichter.
Der letzte im Bunde war Patrick, der leider gleich zu Beginn der Kata Vorrunden auf den späteren Sieger der Disziplin traf und schon früh ausschied. Im Kumite hatte er ähnliches Pech, denn gleich in seinem ersten Kampf musste er sich dem Trainer des belgischen Nationalkaders stellen, der ebenfalls diese Disziplin am Schluss für sich gewann. Trotzdem lieferte er sich einen guten Kampf, bei dem er leider einige Fehler seines Gegners nicht richtig nutzen konnte, die ihm die entscheidenden Punkte gebracht hätten.
Abschließend ist zu sagen, dass sich die Karateka des Werster Maeda Dojo gut geschlagen haben und einen guten Eindruck auf die Kampfrichter Belgiens hinterlassen konnten. Auch, wenn es nicht immer so lief, wie man es sich gewünscht hatte, man konnte mit der Unterstützung des Teams rechnen. Insbesondere die zwei Betreuer Werner und Uwe unterstützten die Teilnehmer, wo sie konnten. Nach diesem anstrengenden und langen Tag waren alle 12 froh, abends in ihrem Bett zu liegen, totmüde, jedoch um einige Erfahrungen reicher.
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Das Maeda Team in Belgien

Erster Maeda Cup ein voller Erfolg
- Bad Oeynhausen/ Werste

Am 17. Juni war es endlich soweit. Der erste Maeda Cup, ausgerichtet vom Maeda Dojo, Karate Abteilung der TG Werste, fand statt. In der Kreissporthalle des Schulzentrums Süd fanden 28 Karateka ein, größtenteils waren es Mitglieder des Werster Karate Vereins, aber einige kamen auch aus befreundeten Vereinen, die man zu diesem Wettkampf eingeladen hatte. Am Abend sollte dann durch die erste Grillparty ein gemütlicher Ausklang geschaffen werden.

Um 14 Uhr begannen die Wettkämpfe mit der Gruppe der 8 -10 Jährigen, den jüngsten Teilnehmern. Für viele war dies der erste Wettkampf und so musste das Trainerteam viel Hilfestellung geben und viel erklären, insbesondere die „Wettkampfetikette“. Aber nicht nur für die jüngsten Karateka war dies eine Premiere, einige der höheren Gurte wurden das erste Mal als Kampfrichter eingesetzt und konnten auf diesem Gebiet erste Erfahrungen sammeln.
Zuerst traten die 4 Altergruppen in der Disziplin Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner) an. Hierbei wurde deutlich, dass noch einige Arbeit vor den Trainern liegt, denn bei den jüngeren saß der Ablauf manchmal noch nicht ganz, oder es musste kurz überlegt werden, wie es weiter geht. Allerdings gab es auch viele gute Leistungen zu bestaunen, und auch die neusten Mitglieder des Maeda Dojo, die sich getraut hatten mitzumachen, obwohl sie noch nicht lange dabei sind, hinterließen einen guten Eindruck und zeigten Kampfgeist. Hier die Gewinner der Disziplin Kata:
Kinder 8-10 Jahre, 9- 8 Kyu (weiß und gelb Gurte)
1. Phillip (Dojo Maeda)
2. Maurice (Dojo Maeda)
3. Sina (Dojo Maeda)
Kinder 8-10 Jahre, 7- 4 Kyu (orange, grün und violett Gurte)
1. Nico (Dojo Maeda)
2. Tim (Dojo Maeda)
3. Pierre (Dojo Maeda)
Kinder 11- 14 Jahre, 9- 8 Kyu (weiß und gelb Gurte)
1. Cyrus (Dojo Maeda)
2. Sarah (Dojo Maeda)
3. Jana (Dojo Maeda)
Jugendliche/ Erwachsene ab 15 Jahren, 7- 4 Kyu (orange, grün und violett Gurte)
1. Anja (Dojo Maeda)
2. Marie (Dojo Maeda)
3. Jana (Dojo Hüllhorst)

Gleich im Anschluss traten die Kampfsportler in der Disziplin Kumite (Partnerkampf) an. Während die Kumiteübung der kleineren Teilnehmer sich auf das fünfmalige Wiederholen einer Angriff und Abwehrbewegung, genannt Gohon-Kumite, beschränkte und meist langsam ausgeführt wurde, da sich die Schüler mehr auf die einzelnen Techniken konzentrieren mussten, wurde das Kumite der höheren Gurte schon interessanter. Da diese weniger Bewegungen hatten und die Techniken schon beherrscht werden, glich dies mehr einem echten Kampf, denn der Karateka musste schnell reagieren, um die Angriffe seines Kontrahenten abzuwehren und zu kontern.
Hier die Platzierungen in der Disziplin Kumite:
Kinder 8-10 Jahre, 9- 8 Kyu (weiß und gelb Gurte)
1. Jana (Dojo Hüllhorst)
2. Phillip (Dojo Maeda)
3. Sina (Dojo Maeda)
Kinder 8-10 Jahre, 7- 4 Kyu (orange, grün und violett Gurte)
1. Tim (Dojo Maeda)
2. Nico (Dojo Maeda)
3. Felix (Dojo Maeda)
Kinder 11- 14 Jahre, 9- 8 Kyu (weiß und gelb Gurte)
1. Cyrus (Dojo Maeda)
2. Sarah (Dojo Maeda)
3. Jana (Dojo Maeda)
Jugendliche/ Erwachsene ab 15 Jahren, 7- 4 Kyu (orange, grün und violett Gurte)
1. Anja (Dojo Maeda)
2. Jana (Dojo Hüllhorst)
3. Bernd (Dojo Maeda)

Nachdem alle Medaillen und Urkunden verteilt waren blieben nur noch 2 Pokale übrig. Hierbei handelte es sich um die 2 Wanderpokale, die ab dieses Jahr bei jedem Maeda Cup neu verliehen werden. Den ersten Pokal bekommt der Karateka, der die „beste Entwicklung“ gezeigt hat, sich kontinuierlich verbesserte und beim Training viel Einsatz zeigte. Dieses Jahr ging er an den achtjährigen Phillip, der sich mit bemerkenswertem Einsatz und besonderer Hingabe dem Training widmet und in den wenigen Monaten, in denen er mitmacht, große Fortschritte erzielte. Der zweite Wanderpokal trägt die Inschrift „Ehre und Stärke“. Dies mag zwar etwas pathetisch klingen, aber genau darum geht es beim Karate, Respekt vor zu anderen zeigen, egal, ob vor Mitsportlern oder Wettkampfgegnern, und Stärke zu beweisen. Stärke jedoch nicht im rein körperlichen Sinne, in diesem Falle ist die charakterliche Stärke gemeint, die ein Karateka haben sollte, er sollte sich seiner eigenen Stärke bewusst zu werden, Selbstbewusstsein im gesunden Maße aufzubauen, und sich nicht zu überschätzen. Dieser Pokal wurde dieses Jahr an Anja überreicht, die laut dem Trainerteam, bestehend aus Clyde und Ryan, sowie Patrick, diese Eigenschaften verkörpert.
Im Anschluss an den Wettkampf trafen sich die Sportler aus Werste noch zum gemeinsamen Grillen, und zusammen mit den Eltern und Freunden, die schon teilweise beim Wettkampf zur Unterstützung mitgekommen waren, ließen sie den Tag ausklingen.
Im Oktober dieses Jahres wird ein neuer kostenloser Schnupperkurs stattfinden, zu dem das Maeda Dojo alle, die sich einmal in der Kampfkunst Karate versuchen möchten, herzlich einlädt. Wer solange nicht warten möchte, und gerne einmal mitmachen, oder zuschauen möchte, der kann auch beim regulären Training, mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr in der Kreissporthalle Süd und freitags von 16:00 bis 17:30 Uhr in der Grundschulhalle Werste, vorbeischauen und sich selbst ein Bild machen, oder alternativ auf der Internetseite des Vereins (www.maedadojo.de), wo sie ebenfalls aktuelle Informationen über den Schnupperkurs finden können. Bei Fragen steht das Trainerteam gerne zur Verfügung.
Leider keine Bilder da, aber vielleicht bekomm ich noch welche

Harter Wettkampf mit Platzierungen belohnt
18. offene Lingener Karate-Stadtmeisterschaften
- Bad Oeynhausen/ Lingen

Kaum eine Handvoll Kampfsportler des Maeda Dojo, Karateabteilung der TG Werste, sind am Samstag nach Lingen aufgebrochen, um an den 18.Karate Stadtmeisterschaften der Stadt Lingen teilzunehmen. Am frühen Morgen kehrten die 4 Karateka aus Werste mit 4 Medaillen und viel Erfahrung zurück.

Zusammen mit 3 Karateka aus einem befreundeten Hüllhorster Dojo fuhren die Werster mittags um 12 Uhr los, um am Nachmittag an den Lingener Stadtmeisterschaften im Karate teilzunehmen.

Zuerst waren die beiden Violett Gurte Bernd und Anja dran.
Bernd konnte sich in seiner Gruppe einen sehr guten 2. Platz im Bereich Kata (Form) sichern, da er seine Kata mit mehr Kraft und lebendiger präsentieren konnte als seine Gegner. Im Finale konnte sein Gegner aufgrund seiner saubereren Techniken gewinnen. In der Disziplin Kumite (bei dieser Meisterschaft nur in Form von Freikampf) musste er sich leider schon in der Vorrunde seinem Gegner geschlagen geben.

Anja schied trotz guter Leistung schon in der Kata Vorrunde aus, da nur 1 von 3 Kampfrichtern für sie stimmte. Im Freikampf konnte sie sich durch klare Treffer einen 3. Platz erkämpfen. Weiterhin trat sie zusammen mit Maria und Maren aus Hüllhorst
in der Disziplin Team Kumite (jeweils 3 Kämpfer treten gegeneinander an, das Team, das 2 von 3 Kämpfen für sich entscheiden kann, gewinnt) an. Die 3 Karateka erwiesen sich als ein starkes Team und konnten sich trotz einiger Blessuren den ersten Platz erkämpfen.

Ryan und Patrick, Trainer des Werster Maeda Dojo, kämpften in derselben Gruppe in Kata und Kumite.

Ryan zeigte im Bereich Kata eine sehr solide Leistung, und, obwohl er nicht über die Vorrunden hinaus kam, war sein Trainer Patrick zufrieden mit seiner Leistung. Im Kumite schien sich das Blatt zu wenden, Ryan konnte einige gute und saubere Treffer erzielen, doch, der Schiedsrichter wertete die Treffer seines Kontrahenten als „zuvorgekommen“ und, so musste er sich geschlagen geben, wenn auch nicht zu recht.

Patrick konnte sich im Bereich Kata bis ins Halbfinale vorkämpfen, dort belegte er einen sehr guten 3. Platz, da er durch die Sauberkeit seiner Techniken und den richtigen Krafteinsatz „bestechen“ konnte. In der Disziplin Kumite hatte Kowalewski fast den Sprung ins Finale geschafft, in den letzten 30 Sekunden des entscheidenden Kampfes, konnte er sich mit einem Fußtritt zum Kopf einen Vorsprung von einem Punkt erkämpfen, allerdings trat er dann über die Kampfflächenlinie und dadurch bekam sein Gegner 2 Punkte dazu, diesen Vorsprung konnte Patrick leider in den letzten Sekunden nicht mehr ausgleichen und so musste er sich mit dem kleinen Finale begnügen. Hierbei traf er auf einen, im wahrsten Sinne „unsportlichen Gegner“, erst schwächte er Patrick mit einem harten Tritt auf den Oberschenkel (es werden nur Tritte oberhalb der Gürtelhöhe gewertet!) und dann setze er zu einem Tritt auf wenig Distanz an, den er voll durchzog. Statt einer Disqualifizierung, die eigentlich unumgänglich gewesen wäre, bekam er allerdings Punkte für seinen Tritt und die Gelegenheit noch einmal dieselbe Stelle zu attackieren, und Patrick damit so zusetze, dass er diesen Kampf mit 0:6 verlor. Es ist zu erwähnen, dass Patrick diesen Kampf nicht abbrach, obwohl man ihm das nahe legte, sondern die vollen 3 Minuten mit den Verletzungen durchhielt und so nicht nur seinen Gegner von seinem Kampfgeist überzeugte, sondern auch Schiedsrichter und Zuschauer. Er belegte in der Disziplin Kumite am Schluss somit den 4. Platz.
Bei diesem Turnier haben alle 4 Kampfsportler viel Erfahrung gewonnen. Sie lernten einerseits, dass es bei einem Wettkampf nicht immer gerecht zugeht und andererseits, was es bedeutet, einen Heimvorteil zu haben, und vor allem, was ihn nicht zu haben. Denn es ist doch ein Unterschied, ob schon alles applaudiert, wenn man die Kampffläche betritt, oder die Halle still ist, und man eine Nadel fallen hören könnte.
Am 25. Oktober startet ein neuer, kostenloser Schnupperkurs des Maeda Dojos, wer Interesse an der Kampfkunst Karate hat oder sich nichts darunter vorstellen kann, ist eingeladen teilzunehmen. Informationen zum Schnupperkurs, über die Trainingszeiten und Karate an sich, finden sie unter www.maedadojo.de
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Das Männerteam (von links): Bernd, Ryan, Patrick, Alex 

Maeda Dojo jetzt mit 3 Schwarzgurten
- Altötting/ Bad Oeynhausen

Sieben Mitglieder des Maeda Dojo, Karate Abteilung der TG Werste machten sich am 26. Juli zum diesjährigen Sommergasshuku (Trainingslager) des S.K.I.D. (Shotokan Karate International Deutschland e.V.) in Altötting auf den Weg. Dieses Trainingslager geht über 4 Tage und ist die einzige Möglichkeit eine Schwarzgurtprüfung (Danprüfung) abzulegen, und gleich 3 Mitglieder des Vereins durften zu einer solchen antreten.

Am 27. Juli sollte das Trainingslager offiziell beginnen. Da allein die Anreise ca. 8 Std. dauerte brachen die Wester schon einen Tag eher auf, um frisch und ausgeruht zum Training zu erscheinen. Bei Temperaturen, bei denen sich andere Menschen lieber ins Freibad auf machen, fanden sich über 200 Karateka in der Halle ein, um gemeinsam zu trainieren. Großmeister und Bundestrainer Akio Nagai Shihan, 8. Dan lehrte die Kampfsportler in diesen 4 Tagen, zusammen mit einigen Gasttrainern, die extra aus Japan eingeladen wurden, die 3 Säulen des Shotokan Karate: Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Partnerkampf). Einer, besagter Gasttrainer war Nomura Sensei ein ehemaliger Kata- Juniorenweltmeister. In seinen Trainingseinheiten (jeder der eingeladenen Meister gibt meist ein paar Trainingseinheiten für alle) wurde vor allem an der Perfektion einfacher Techniken gefeilt, doch, die als „einfach“ titulierten Techniken reichten aus, um alle ins Schwitzen zu bringen, da auf viele Kleinigkeiten geachtet wurde. Ein anderer Gasttrainer war Wada Sensei, er übernimmt gerne den korrigierenden Part beim Training, und geht durch die Reihen und berichtigt die Karate Schüler. Da ein Gasttrainer kurzfristig absagen musste, übernahmen Eugen, 2. Vorsitzender des S.K.I.D. und Antonio (beide trainieren normalerweise das deutsche Nationalteam) ebenso Trainingseinheiten. Da unterschiedliche Trainer unterschiedliche Schwerpunkte legen, gestaltete sich das Training der 4 Tage sehr abwechslungsreich.

Am Samstag war es dann soweit. Während die anderen Nicht- Prüflinge weiter trainierten, traten Werner und Bianka zu ihrer Prüfung an. Werner bestand seine Prüfung zum 5. Kyu (Violettgurt) mit guten Leistungen und Bianka schaffte ihre Prüfung zum 2. Kyu (2. Braungurt) sogar mit Auszeichnung. Als die Kyuprüfungen (Kyu = alle Gürtel unterhalb von Schwarz) beendet waren, wurde es still in der Halle. Während ein Tisch in die Mitte der Halle gestellt wurde, machten sich die Danprüflinge warm und die anderen Karateka sicherten sich gute Plätze, denn die Danprüfungen sind jedes Jahr das Highlight des Sommergasshuku und das will niemand verpassen. So traten Patrick, Clyde und Ryan vor den Augen von ca. 200 Zuschauern ihre Danprüfung an (Patrick zum 2. Dan und Clyde und Ryan zum 1. Dan) und bestanden alle 3 mit sehr guten Leistungen. Clyde und sein Sohn Ryan hatten vor ein paar Jahren zusammen als Weißgurte mit Karate angefangen und haben nun auch zusammen ihren Schwarzgurt gemacht. Auf dem Weg dorthin lernten sie Patrick kennen, und leiten und trainieren nun zusammen mit ihm das Maeda Dojo, das Patrick und Ryan im Januar 2004 gründeten.
Das Trainertrio erwies sich bis jetzt als gute Einheit, denn die Mitglieder ihres Dojos konnten auf vielen Meisterschaften Platzierungen erzielen, weisen ein hohes Leistungsniveau auf und sind mit viel Freude und Ehrgeiz dabei.
Das Dojo ist eine Gemeinschaft von Jung und Alt, die Jüngsten sind im Alter von 8 Jahren und die Ältesten zwischen 40 und 50, so wird nicht nur Karate gelehrt, sondern auch der Umgang mit seinen Mitmenschen, egal welchen Alters.
Am 25. Oktober startet ein neuer, kostenloser Schnupperkurs. Karate trainiert Schnelligkeit, Kraft, und Dynamik. Da Kampfkünste aller Art oft in ein falsches Licht gerückt werden, möchten wir an dieser Stelle auf die 7 Worte verweisen, die als Grundsätze des S.K.I.D. Karate genannt werden:
- Charakter
- Ehrlichkeit
- Höflichkeit
- Disziplin
- Tradition
- Selbstbeherrschung
- Anstrengung
Wen das zumindest etwas neugierig gemacht hat, den laden wir herzlich ein, den Schnupperkurs zu besuchen, oder einfach beim Training vorbeizuschauen, um sich selbst ein Bild zu machen. Wir trainieren mittwochs in der Kreissporthalle des Schulzentrums Süd von 17 Uhr bis 19 Uhr und freitags in der Grundschulhalle Werste von 16 Uhr bis 17:30 Uhr. Bei Fragen steht das Trainierteam gerne zur Verfügung, entweder telefonisch - Clyde& Ryan xxx- oder im Internet unter www.maedadojo.de
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Von links:
Patrick, Clyde, Nagai Shihan, Wada Sensei, Nomura Sensei und Ryan

Prüfungen mit Auszeichnung bestanden
- Bad Oeynhausen/ Herford

Letztes Wochenende war es wieder soweit, im nahe gelegenen Herford fanden für ein paar Sportler des Maeda Dojo, Karate Abteilung der TG Werste, Gürtelprüfungen statt. Unter den Augen des Bundestrainern Akio Nagai Shihan, 8. Dan. bestanden alle 9 ihre Prüfung, viele sogar mit Auszeichnung.

Der zweitägige Lehrgang begann am Samstag mit einer Kihoneinheit (Grundschuleeinheit) von Bundestrainer Nagai. Kurze Kombinationen aus Schlägen und Tritten, die zuerst langsam, dann immer schneller ausgeführt wurden. Gemäß den Gürtelfarben variierte der Schwierigkeitsgrad. Nagai Shihan legte dabei besonderen Wert auf die Sauberkeit der Techniken und den richtigen Krafteinsatz, insbesondere den weiß Gurten zeigte er die Kombination mehrmals, damit sie sie sich besser einprägen konnten.
Im Anschluss unterteilte er die Teilnehmer, die aus den verschiedenen Winkeln Deutschlands kommen um gemeinsam mit dem Bundestrainer zu trainieren, in Gruppen nach Gürtelfarben und teilte den anwesenden Schwarzgurten je eine Gruppe zu. Ihre Aufgabe war es nun die Kata der jeweiligen Gürtelgruppe (die Prüfungskata zum nächsten Gürtel) mit der Gruppe zu üben und die Feinheiten zu erklären. Natürlich legt jeder Schwarzgurt verschiedene Schwerpunkte auf die Feinheiten der einzelnen Kata, und da bei jedem Lehrgang die Teilnehmer auf diese Weise aufgeteilt werden, lernt man viele solcher Feinheiten kennen, zum einen zum besseren Verständnis der Kata und zum anderen zu korrekteren Ausführung.
Im Anschluss wurde noch einmal die letzte Säule des Shotokan Karate (traditionelles Karate) „in Angriff genommen“: das Kumite.
Kumite (Partnerkampf) ist in mehreren Formen ausführbar. Zum einen kann es aus vorgeschriebenen Angriffs- und Abwehrtechniken bestehen, dieses ist auch unter Grundschulkumite bekannt. Bis einschließlich dem grünen Gurt übt man diese Form des Kumite, denn dort wird Abstandsgefühl und das richtige Timing gelernt. Ab dem violetten Gurt übt man das Jiyu Kumite, den Freikampf.
Der Bundestrainer ließ zuerst die Unter- bis Mittelstufe trainieren, um dann im Anschluss die Oberstufe im Freikampf wertvolle Tipps zu geben.
Nach ein paar anstrengenden Stunden des Trainings beendete Nagai Shihan den ersten Tag des Lehrgangs und entließ die Sportler fürs erste nach Hause, denn am nächsten Tag sollten morgen die Prüfungen stattfinden.
Am Sonntag dann nach einer kurzen Aufwärmrunde und ein wenig Training war es soweit, die Halle leerte sich, die Prüfungstische wurden aufgebaut und die Prüfer nahmen platz.
Nachdem dann alle ihre Prüfung abgelegt hatten wurden die Ergebnis vorgelesen (da man in verschiedenen Abstufungen, bestehen und durchfallen kann), und von den 9 Prüflingen des Maeda Dojo bestanden 7 mit der Note „A“ für Bestleistungen, die anderen beiden bestanden mit „B“ für gute Leistungen. Hier die Prüflinge im Einzelnen:
8. Kyu (Gelb-Gurt) Sina und Maurice; 7. Kyu (Orange-Gurt) Susanne, Cyrus, Sarah und Philip; 6. Kyu (Grün-Gurt) Tim, Aileen und Robin.
Die Trainer Patrick, Clyde, sowie Ryan waren sehr zufrieden mit den guten Prüfungsergebnissen ihrer Schüler und freuen sich schon, vielleicht einige neue Karatebegeisterte und Interessierte beim neuen Schnupperkurs begrüßen zu dürfen, der am 15. November starten wird. Näheres zum Schnupperkurs, Karate und dem Maeda Dojo allgemein finden Sie im Internet unter: www.maedadojo.de
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Der Trainer mit seinen stolzen Prüflingen

Vier Meistertitel gehen nach Bad Oeynhausen
31. Deutsche Meisterschaften und Nachwuchsmeisterschaften in Dresden

- Bad Oeynhausen/ Dresden 

Am 23. September fanden in Dresden die 31. Deutschen Meisterschaften und Nachwuchsmeisterschaften des S.K.I.D. statt. Sieben Mitglieder des Maeda Dojo, Karate Abteilung der TG Werste nahmen an diesen Turnieren teil und holen insgesamt 5 Medaillen mit nach Hause.

Anlässlich der 800. Jahrfeier der Stadt Dresden hatten die Karatesportler dort die Ehre, die 31. Deutschen Meisterschaften und Nachwuchsmeisterschaften des Karate Verbandes S.K.I.D. auszurichten. In der riesigen Halle in Dresden fanden sich am Morgen des 23. Septembers über 200 Sportler ein, um an den bevorstehenden Wettkämpfen teilzunehmen. Unter diesen waren auch Philip, Francinah, Anja, Werner, Ryan, sowie Clyde und Patrick. Zusammen mit ein paar Angehörigen fanden sich die Bad Oeynhausener schon am 22. in Dresden ein, um am folgenden Tag pünktlich um 10 Uhr „auf der Matte zu stehen“.
Zuerst wurden die Nachwuchsmeisterschaften ausgetragen, beginnend mit den Kleinsten, den 8 bis 11 Jährigen. Unter diesen war auch Philip, mit seinen 8 Jahren wohl einer der jüngsten Starter des Turniers. In der Disziplin Kata (Form) errang er die höchsten Punktzahlen der Gruppe und belegte den ersten Platz. Im Kumite (Partnerkampf) belegte er trotz anfänglicher kleiner Unsicherheiten, hervorgerufen durch immense Aufregung, immerhin war dies seine erste große Meisterschaft, wiederum den ersten Platz. Philip hatte erst vor einer Woche seine Prüfung zum Orangegurt abgelegt.
Die nächste Starterin des Maeda Dojo war Francinah in der Gruppe Damen ab 15 Jahren, 8. bis 6. Kyu (Gelb bis Grün). In der Disziplin Kata überstand sie mit Leichtigkeit die Vorrunde und zog ins Finale ein, hier wurde dann nach Punkten bewertet. Durch guten Krafteinsatz und sehr saubere Techniken bekam sie die höchsten Wertungen und gewann den ersten Platz. Im Kumite traf sie leider schon in der Vorrunde auf die spätere Siegerin und schied aus.
Als nächstes startete Anja in der Gruppe der Damen ab 18, 5. bis 1. Kyu (Violett und Braun). In der Disziplin Kata erreichte sie zwar ordentliche Bewertungen, jedoch reichten diese für keinen „Treppchenplatz“ aus. In der Disziplin Kumite (ab Violett ausgetragen als Freikampf) schaffte sie es nach ein 2 Kämpfen und ein paar Blessuren ins Finale. Dort unterlag sie ihrer Gegnerin, die allerdings schon einen braunen Gürtel trug. So stand sie nachher als Violettgurt neben 2 Braungurten auf dem Podest auf dem 2. Platz.
Werner startete in der Disziplin Herren ab 18 Jahren, 5. und 4. Kyu (Violett). Die Disziplin Kata verließ er gleich zu Anfang, da er den Ablauf seiner Kata „durcheinander schmiss“. In der Disziplin Kumite sah es besser aus, er trat gleich in der ersten Runde, gegen den späteren Sieger an, und schied aus, war dort viel Potenzial zu sehen, was Werner in den nächsten Wettkämpfen bestimmt ausnutzen kann.
Hiernach endete die Nachwuchsmeisterschaft für das Maeda Dojo mit 3 Meistertiteln und einer Vizemeisterin.
Gleich im Anschluss ging es weiter mit den Deutschen Meisterschaften, bei der die Braun- und Schwarzgurte über 18 Jahren teilnahmen.
Vom Maeda Dojo traten zuerst Ryan und Patrick in der Gruppe Herren bis 34 Jahren an. Während Ryan, 1. Dan., leider schon in der ersten Runde Kata ausschied, obwohl er eine sehr gute Kata präsentierte, kam Patrick , 2. Dan., bis ins Kata Finale. Dort konnte er allerdings durch zu niedrige Punktzahlen keine Platzierung mit nach Hause nehmen. Im Kumite gewann er die Vorrunden für sich, und erreichte das kleine Finale um den dritten Platz. Obwohl er den Vorsprung seines Kontrahenten noch ausgleichen konnte, folgte kurz darauf der Siegtreffer und Patrick wurde Vierter.
Zur gleichen Zeit trat Clyde in der Gruppe der über 35 Jährigen in Kata und Kumite an. In der Kata Vorrunde erlaubte er sich einen kleinen Fehler in seiner Kata, der auch den Kampfrichtern nicht verborgen blieb und schied aus. Im Kumite traf er bedauerlicherweise gleich in der ersten Runde auf den Favoriten der Gruppe und späteren Sieger aus Auerbach und schied auch dort früh aus.
Gegen Ende der Meisterschaften wurden noch die Team Kämpfe ausgetragen. Im Bereich Team Kumite trat auch Patrick zusammen mit Georgios aus Düsseldorf und Alexander aus Greven an. Nach einigen harten Kämpfen fanden sich die 3 Sportler im Finale wieder. Dort kämpfte zuerst Patrick. Nach seinem ersten Punkt bekam er einen Schlag an den Kopf, der ihn für kurze Zeit außer Gefecht setzte, er setzte den Kampf allerdings fort, noch ein wenig „benebelt“ musste er einen Treffer einstecken, konnte jedoch kurz danach den Siegtreffer erzielen und gewann die erste Runde für sein Team. Georgios verlor den zweiten Kampf gegen seinen Kontrahenten, und es stand unentschieden. Alexander konnte jedoch den dritten Kampf für sich gewinnen und somit ging der Titel Deutscher Meister Kumite Mannschaft an die 3 aus NRW.
Als dann gegen 20 Uhr die Siegerehrungen vorbei waren machten sich die Werster wieder auf den Weg nach Hause und eins ist klar: bei den nächsten Meisterschaften werden sie wieder dabei sein.
Für alle Karateinteressierten gibt es Informationen über Karate, das Maeda Dojo und angebotene Schnupperkurse unter www.maedadojo.de
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(v.l.) Francinah, Patrick, Anja und Philip (vorne)


Neuer Karate Schnupperkurs des Maeda Dojo
- Bad Oeynhausen/ Werste

Am 15. November startet ein neuer Schnupperkurs des Maeda Dojo, Karate Abteilung der TG Werste. Der Schnupperkurs geht über mehrere Wochen, in denen Ihnen die verschiedenen Aspekte der Kampfkunst Karate näher gebracht werden. Im Folgenden möchten wir Ihnen das Trainingsangebot, das das Maeda Dojo bietet vorstellen.

Im Maeda Dojo wird traditionelles Shotokan Karate trainiert. Der Verein ist Mitglied im S.K.I.D. (Shotokan Karate International Deutschland e.V.) unter der Leitung von Bundestrainer Akio Nagai, 8. Dan. Das Dojo (Verein) wird von Clyde (1. Dan) geleitet, der die Karateka (Karateschüler) zusammen mit seinem Sohn Ryan (1. Dan) und Patrick (2. Dan) unterrichtet. Der Abteilung der Turngemeinde Werste stehen 3 Trainingszeiten zur Verfügung, immer mittwochs, freitags und sonntags, in denen die 2 Trainingsgruppe (Jugendliche/Erwachsene und Kinder bis 12 Jahren) entweder getrennt oder zusammen trainiert werden. Über das normale Training hinaus besteht die Möglichkeit an Lehrgängen mit dem Bundestrainer Akio Nagai teilzunehmen, um Karate aus erster Hand zu lernen. Weiterhin kann an Meisterschaften verschiedenster Art teilgenommen werden, z.B. dem vereinseigenen Maeda Cup, einer Vereinsmeisterschaft mit eingeladenen Teilnehmern aus umliegenden, befreundeten Dojos. Soviel zur Organisation, nun etwas über Karate als Sport und als Kampfkunst.
Karate ist eine japanische Kampfkunst, die ursprünglich aus der Präfektur Okinawa kommt (damals noch die Ryukyu-Inseln). Als man den Menschen dort durch einen Regierungserlass den Besitz von Waffen verbot, mussten sie sich auf andere Weise zu verteidigen wissen. Damals entstanden viele der noch heute ausgeübten Kampfkünste, eine davon ist Karate. Karate ist also ursprünglich nur aus dem Zweck der Selbstverteidigung im Falle eines Angriffs entstanden. Erst Jahre später wurde Karate „sportfreundlicher“ gemacht, allerdings sollten die Wurzeln des Karate beim Training nicht vergessen werden, damit Karate nicht zu eine reinen Sport degradiert wird. Das traditionelle Karate von heute hat einen guten Mittelweg gefunden, zwischen Sport und Kampfkunst, so hat jeder etwas von dieser Kampfkunst.
Neben dem Aspekt der Selbstverteidigung und den „Karate Techniken“ wird allerdings noch Fitness, Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und auch die Körperbeherrschung geschult. Vor jedem Training wird sich ausreichend warm gemacht und gedehnt, um Sportverletzungen zu vermeiden.
Beim Schnupperkurs wird von jedem Element des Karate etwas gezeigt, um Ihnen einen umfangreichen Eindruck zu geben, von Techniken und deren Anwendung am Partner, über Partnerkampf bis hin zur Kata (Form). Da man Karate in jedem Alter anfangen kann ist der Schnupperkurs für Kinder ab 8, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Weiterhin ist er so ausgerichtet, dass man jederzeit dazukommen kann. Auch, wenn beim Schnupperkurs vielleicht mehr Kinder als Erwachsene sind, sollten sich die Jugendlichen und Erwachsenen nicht abschrecken lassen, das Dojo hat eine gut besuchte Jugendliche- und Erwachsenengruppe, der sie sich nach dem Schnupperkurs anschließen werden, wenn Sie sich für die Kampfkunst Karate begeistern können und weitermachen möchten. Der Schnupperkurs findet vom 15. November bis zum 13. Dezember, jeden Mittwoch von 18:00 bis 19:00 Uhr in der Kreissporthalle des Schulzentrums Süd statt.
Für weitere Informationen verweist das Maeda Dojo auf seine Internetseite www.maedadojo.de


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Das Maeda Dojo samt Trainer


Lehrgang mit Gasttrainierin aus Großbritannien
- Bad Oeynhausen/ Werste

Letztes Wochenende hatte das Maeda Dojo, Karate Abteilung der TG Werste Besuch aus Großbritannien. Sensei Denise Halliwell, war der Einladung des Abteilungsleiters Clyde gefolgt und leitete am Samstag das Training in der Kreissporthalle.

Sensei Denise Halliwell ist Inhaberin des dritten Dans (Schwarzgurt). Mit ihren 26 Jahren war sie schon an einigen Internationalen Wettkämpfen beteiligt und auch erfolgreich für Großbritannien. Vergangenes Wochenende war sie zu Besuch in Deutschland, und ließ es sich nicht nehmen am Samstag für einen kleinen Vereinsinternen Lehrgang Bad Oeynhausens Maeda Dojo zu besuchen und das Training zu leiten.
Das Aufwärmen und Dehnen übernahm noch Clyde (1. Dan), danach brauchte Sensei Halliwell die anwesenden Karateka ins Schwitzen. Sie begann mit einfachen Techniken, aber selbst diese waren schon sehr fordernd, da sie viel Wert auf Schnelligkeit legte. Es folgten Technikkombinationen, die ebenso schnell ausgeführt werden sollten, wobei die Sauberkeit der Techniken nicht verloren gehen sollte. Die unglaubliche Schnelligkeit, die Denise Halliwell beim Ausüben der Techniken zeigte, ließ an diesem Samstag jeden in der Halle staunen.
Nach einer kurzen Pause begann das Katatraining (Kata = Form), auch hier war Schnelligkeit und der richtige Rhythmus wichtig. Sensei Halliwell machte ihre Erklärungen zu den einzelnen Katas immer an der Bunkai (praktische Anwendung einer Kata) fest, so hatte man nach kurzer Zeit den Rhythmus gefunden, den die Kata der Bunkai nach, haben musste. Nachdem sie so alle 5 Grundkatas durchgegangen war, ließ sie die Sportler einmal kurz verschnaufen, um sich dann dem letzten „Trainingsgebiet“ zu widmen: dem Kumite (Partnerkampf).
Hierbei teilte sie jedem Erwachsenen einen jüngeren Karateka zu, und ermahnte zur Ernsthaftigkeit, und ebenso zum Respekt vor dem jeweiligen Gegner. Während die Teilnehmer dass einfache Grundschulkumite übten, ging sie herum und korrigierte hier und dort. Zu Verständnisproblemen kam es an diesem Samstag nicht, denn einerseits waren alle ihre Vorführungen meist selbsterklärend und zum anderen übersetze White die ganze Zeit, damit auch die kleineren Teilnehmer und alle, die der englischen Sprache nicht mächtig waren, alles verstanden.
Danach endete der Lehrgang für die Unterstufe und mit den Worten „Welcome to high black belt Kata“ lud sie die Violett-, Braun- und Schwarzgurte des Dojo ein, mit ihr „Unsu“, eine der schwierigsten Katas zu lernen, oder, im Falle der Schwarzgurte zu trainieren. Diese Kata beinhalten unter anderem einen Sprung um 180 Grad mit einer Landung auf nur einem Bein. Auch, wenn der Sprung missglückte oder nicht ganz klappte, für die nicht-Schwarzgurte war es trotzdem interessant und lehrreich, und vielleicht eine kleine Vorbereitung auf später, denn irgendwann muss auch diese Kata gelernt werden.
Der S.K.I.G.B. (Shotokan Karate International of Great Britain), dem Sensei Halliwell angehört, und der S.K.I.D. (Shotokan Karate International Deutschland), dem das Maeda Dojo angehört, gehören beide dem Weltverband S.K.I.F. an, dennoch unterscheidet sich das Karate, z.B. in der Ausführung der verschiedenen Katas. Aus diesem Grund war das Training an diesem Wochenende sehr interessant, denn viele Unterschiede wurden aufgegriffen und so konnte man selbst bei den einfachsten Katas neue Aspekte lernen und sein Gesamtwissen um die Kampfkunst Karate erweitern.


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Die Teilnehmer des Lehrgang mit Sensei Halliwell

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